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Projektpastor Christoffer Sach
Ich weiß: die Zeit flieht!
Aber vielleicht sind Sie ja wie ich und freuen sich, einmal mehr Gutes gesagt zu bekommen.
Also: ein gutes neues Jahr! Und Mut für das, was anders kommt - mit Gottes Segen!
Auch ich habe die Arbeit wieder aufgenommen. Im Moment bin ich bei meiner Süderelbe-Gottesdienst-Rundtour.
Ich möchte mein Projekt vorstellen und weiter mit Ihnen ins Gespräch kommen. In Neuenfelde war ich schon.
Jetzt Sonntag bin ich um 10.30 Uhr in Finkenwerder, dann um 15 Uhr in Moorburg. Ich hoffe, man sieht sich…
Für die weiteren Gottesdiensttermine einfach nachgucken unter:
http://kirche-suederelbe.de/region/projektpfarrstelle/aktuelles/
Die ersten Projekte laufen an. In Finkenwerder und Vahrendorf möchte ich anfangen, mit Eltern von Kita-Kindern ins Gespräch kommen.
Ich glaube, Kinder stellen mich vor die wesentlichen Fragen: Wo war ich, bevor ich im Bauch war? Gibt es einen Meerschweinchenhimmel? Wo ist Opa jetzt?
Ich möchte mich mit den Eltern auf den Weg machen, die spirituelle Dimension in der Kindererziehung zu entdecken. Denn ich glaube, das gibt Kraft und Hilfe für den Alltag und die Erziehung. Und
außerdem: es tut einfach den Eltern selbst gut.
In den drei Gemeinden an der „Cuxe“ (Thomas, Neugraben, Fischbek) laufen die Vorbereitungen für ein Projekt mit Konfirmanden-Eltern. Mehrere Abende zu Themen, die dran sind, wie
z.B.: Hilfe: Pubertät (wenn Sie es noch nicht wussten: ich hatte einmal ziemlich lange Haare…)! Lieben und Loslassen, das hängt damit zusammen – sicher eins der Schwersten! Noch ein Thema: was
ist wirklich wichtig im Leben? Was macht glücklich in all den Belastungen von heute? Ich möchte auch hier gemeinsam mit den Eltern entdecken, wie der Glaube eine Hilfe sein kann und mir
vielleicht eine neue Perspektive gibt.
Ich schreibe Ihnen aus dem leider ebenso kalten Stuttgart – was ich da mache? Ich konzentriere mich auf das, „worauf es ankommt“…
http://www.willowcreek.de/index.php?id=44
Soviel für´s Erste. Machen Sie es gut. Vor allem: Gott mit Ihnen!
Herzliche Grüße,
Ihr Projektpastor Christoffer Sach
Projektpastor Christoffer Sach
Eine Brille ist nicht dazu da, um sie anzugucken, sondern um durch sie hindurch zu sehen...
Süderelbe hat mir längst eine neue Brille aufgesetzt…
Auf dem Fest „Neugraben erleben“ habe ich Einblicke in die Wünsche und Gedankenwelten von Menschen bekommen. Menschen haben ihre Wünsche für Kirche an unsere Tür angebracht.
Wir fanden das spannend und machen es gleich noch einmal:
auf dem „Hubertusmarkt Kiekeberg“ in Vahrendorf, am Samstag, den 29.Oktober von 9-17 Uhr.
Ich freue mich sehr, dass uns das möglich gemacht wurde.
So kriegen wir noch mehr Rückmeldung und können mit den Augen der Menschen sehen, was sie selbst wollen.
Und genau das ist für uns die Grundlage für alles was wir tun und tun werden: die Brille aufsetzen und einen neuen Blick einüben!
- Der Menschen aufsucht und nicht wartet, bis sie kommen…
- Der den Moment und DICH sieht…
- Der nicht belehren will, sondern wechselseitig lernt…
- Der zum Leben befähigt und frei macht…
- Der in allen Plänen darauf blickt, was Gott sagen will…
Erinnern Sie sich? Ich war auf der Suche nach einem Titel für mein Projekt.
Was würde nach alldem als Projekttitel besser passen als:
„BlickWechsel“! ?
Nicht, dass es diesen Blick nicht vorher schon gab – nur, dass wir ihn jetzt bewusst in jedes Projekt hineintragen wollen. Und auch in Ihre und Eure Köpfe und Herzen.
- Wir sitzen gemeinsam im Boot des Lebens
- Keiner hat von sich aus „die Wahrheit“
- Jeder Mensch hat das tiefe Bedürfnis nach Gemeinschaft
- Wir blicken wechselseitig - das heißt auch: ich lasse mich noch einmal neu auf Kirche ein und gestalte mit: meine Enttäuschungen und Bilder von Kirche haben nicht das letzte Wort…
BlickWechsel,
darum geht es auch im gemeinsamen Süderelbe-Reformationsgottesdienst am 31.Oktober 2010 in der Michaelis-Kirche Neugraben um 19 Uhr.
Lassen Sie sich überraschen von einem inspirierenden und wechselseitigen Gottesdienst!
Ich hatte es ja versprochen, dieser ist kürzer als der erste Süderelbe-Rundbrief…
Und deshalb höre ich für jetzt auf und wünsche Ihnen und Euch allen eine gute und gesegnete Herbstzeit mit dem Blick für das Wesentliche.
Gedanken dazu finden Sie unter:
http://kirche-suederelbe.de/homepage/andacht/
Herzliche Grüße,
Ihr / Euer Pastor für Süderelbe,
Christoffer Sach
Pastor für die Region Süderelbe
Dritte Meile 1a, 21149 Hamburg
Telefon 040 / 76969540
E-Mail: sach@kirche-suederelbe.de
WEB: www.kirche-suederelbe.de
Projektpastor Christoffer Sach
hier kommt nun die erste Süderelbe-Post vom Projektpastor - sicher mal interessant, zu sehen was er so macht...
Ich weiß er ist etwas zu lang, aber ich gelobe Besserung (es ist ja der Erste!). Bitte nehmen Sie sich einfach die 4 1/2 Minuten :-)
Sind es wirklich schon 6 Monate?
Seit dem 1.März bin ich in Süderelbe – und das ist gut so!
Ich erinnere mich noch an meinen ersten Arbeitstag: ich komme in das große Büro in Fischbek…ein bunter Blumenstrauß und ein reichlich gedeckter Frühstückstisch mit so vielen freundlichen
Gesichtern, die mich empfangen! Das hat mich wirklich gefreut, Danke nochmal! Ein verheißungsvoller Anfang…
Das Gute: ich bin nicht alleine da. Mir steht eine Projektgruppe zur Seite, in der wir gemeinsam Ideen schmieden und darüber nachdenken: wie können Menschen Schätze des Glaubens entdecken? In dieser Gruppe ist auch jemand vom Kirchenkreis aus dem Institut für Engagementförderung (www.dreifplus.de), die mich und uns wertschätzend und kompetent begleitet.
Ich lerne immer mehr Menschen kennen, und da habe ich mir gedacht: sammle die Mail-Adressen und teil dich mit! Übrigens: wer das nicht möchte, schicke mir einfach eine E-Mail mit dem Betreff
„keine Info-Mail“ - dann komme ich nur noch persönlich vorbei…
Ich kenne natürlich noch längst nicht jeden und bin dankbar wenn Sie und ihr noch jemand wisst, der diese Infos gerne hätte. Einfach melden!
Ich schicke nicht jeden Tag, sondern zu besonderen Anlässen und Erkenntnissen, oder um nochmal zu erinnern: wir sind gemeinsam hier! Von daher biete ich auch an, mir Ereignisse und Events von Süderelbe zukommen zu lassen, die ich dann auf diese Art vervielfältige.
Wie sagt man so schön: man braucht ein Jahr, um zu wissen, wo es in einer Gemeinde lang geht - ich weiß es für die 7 Süderelbe-Gemeinden mit ihren 8 Kirchen natürlich nach 6 Monaten ...
Schwerz beiseite; ich habe ein Gefühl bekommen für Land und Leute.
Mir ist es wichtig, nicht mit fertigen Ideen und Konzepten zu kommen, sondern mit Ihnen und Euch gemeinsam zu entdecken, was gehen kann und was wir lassen müssen!
Aber bevor die IDeen umgesetzt werden, ist es mir wichtig, grundsätzlich über meine Arbeit nachzudenken:
Mein Auftrag ist es, "gemeinsam auf Andere zuzugehen - und Angebote für Kirchenferne zu kreieren."
Kontakt mit dem eigenen Herzen und dem Gott, der uns trägt und bei uns ist, „bis an der Welt Ende“ (Matthäus 28) – Mission heißt „Sendung“, und Gott sendet zuerst sich selbst zu mir! Dafür braucht er mein Herz und meine Antennen. Ich darf für ihn „auf Sendung sein“. Dann erst kann ich „auf Sendung gehen“ - und finde hoffentlich die richtige Frequenz für mein Gegenüber!
- dass die „Anderen“ sich nicht anders fühlen (ich überlege deshalb wie wir einen „anderen“ Arbeitstitel finden können; wer eine kreative Idee hat, einfach melden)
- dass wir an manchen Stellen erkennen: sind wir vielleicht zu anders? Ich möchte sehen, was trennt und was verbinden kann
- dass „Kirchenferne“ (die Vokabel „Kirchenfern“ könnte auch eine neue Formulierung gebrauchen!) sich nicht als fern erleben müssen, sondern sich in Kirche und Gemeinde wiederfinden können- und
dass Gemeinde die sich daraus ergebenden Veränderungen als Bereicherung sieht
- dass unsere Themen mehr zum Leuchten kommen und wir selbstbewusster in die Öffentlichkeit gehen
- eine gute Zusammenarbeit unter Gottes Segen!
Ich wünsche mir den gemeinsamen Süderelbe-Blick. Bevor wir zu „anderen“ gehen, müssen wir sehen: wie sieht es denn bei uns selbst aus? Beispiel: wissen wir wann der Gemeindebrief von den
„Anderen“ rauskommt und was gerade bewegt? Kennen sich die Verantwortlichen? Weiß ich wann das Fest der anderen ist (am 3.9. ab 11 Uhr z.B. Neuenfelder Markt rund um die Kirche, am 18.9.
Sommerfest in Fischbek ebenfalls ab 11 Uhr…) Gibt es Verantwortliche und KoordinatorInnen wo Informationen zusammenlaufen?
Ich plane deshalb, in regelmäßigen Abständen über unser gemeinsames Thema in den Gemeindebriefen zu berichten.
Ich bin kein „Regionalpastor“, der da ist weil hier zusammengelegt werden muss; die Stelle ist vom Kirchenkreis eingerichtet und wird auch von da aus finanziert. Es geht nicht um
„Regionalisierung von oben“. Ich bin da weil ihr selbst euch fragt: wie berühren wir die Herzen der Menschen, die mit Kirche nichts (mehr) anfangen können, weil es ihr Leben nicht (mehr)
betrifft!?
Ich bin da weil Manches neu gedacht werden darf, und weil das nur zusammen geht.
Und das ist keine Aufgabe für einzelne Gemeinden, nicht mal für einzelne Konfessionen – in diese Aufgabe sind wir alle als Christen gestellt!
So verstehe ich mich als „Libero“, der mit Ihnen und euch gemeinsam kreative und tragfähige Konzepte ins Leben ruft und umsetzt! Ich möchte das so tun, dass die jeweiligen Gemeinden sich mit
ihrem Stil wieder finden können; weil ich sehe wie unterschiedlich Süderelbe ist, und wie gut das ist! Deshalb gibt es keine Projekte, die für alle gleich ablaufen müssen. Ich will vor Ort sehen,
was zu euch passt. Gleichzeitig sehe ich schon jetzt: das Thema „Kirchenferne“ gibt es überall!
Meine Stelle ist auf 5 Jahre begrenzt, und so ist mein Ziel, von Beginn an zu sehen wie es danach weitergeht. Ich finde: in 5 Jahren können wir gut etwas schaffen!
Wir starten mit einem kleinen Projekt bei „Neugraben erleben“ unter dem Motto „Neu-graben nach Schätzen des Glaubens“. Wir wollen uns zeigen, mit Menschen in Kontakt kommen und von ihnen
lernen…
Wir denken um: wir wissen nicht von vornherein was die Menschen brauchen. Wir preisen nicht das an, was wir in Gemeinde haben. Wir fragen die Menschen vor Ort, was sie wollen, was sie sich von
Kirche wünschen! Ganz ergebnisoffen!
Und diese Wünsche und Thesen sollen die Menschen uns da lassen, an einer Tür… – diese Tür ist später Thema des gemeinsamen Süderelbe-Reformationsgottesdienstes am 31.10. in Michaelis
Neugraben.
Später werten wir die Wünsche aus und machen uns Gedanken, was wir umsetzen können, wo wir neu denken müssen.
Das Schönste: in der Befrager-Gruppe ist ganz Süderelbe vertreten.
Es beginnt am 4.9. um 11 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst (Pfarrei Heilig Kreuz, Kathol. Kita Don Bosco, FEG Neugraben, Ev-Luther.KG Neugraben, meine Wenigkeit, Bläser der Thomasgemeinde,
Jugendband aus Neuenfelde (EJE)). Danach ist ein großes Fest mit Ständen von Vereinen, dem HNT, der gerade 100 Jahre alt ist, Stadtteildiakonie und und und…
Das Fest gibt es schon seit fast 20 Jahren: wusstet ihr das!? Also, auf und Flagge zeigen!
Wir haben natürlich schon weitere spannende Ideen – aber davon berichte ich dann das nächste Mal…
Soweit für´s Erste – erstmal herbstlich-herzliche Grüße vom Libero, Verbindungspastor, Projektpastor (die Namen habe ich bisher schon für mich gehört, gibt es noch weitere?)
Christoffer Sach
P.S. Für Rückmeldungen, Tipps und das, was auf dem Herzen liegt, bin ich (fast) immer dankbar…
Christoffer Sach
Pastor für die Region Süderelbe
Christoffer Sach
Pastor für die Region Süderelbe
Projekt: Gemeinsam auf andere Zugehen - Angebote für Kirchenferne
Dritte Meile 1a, 21149 Hamburg
Telefon 040 / 76969540
E-Mail: sach@kirche-suederelbe.de
WEB: www.kirche-suederelbe.de
Foto: (c) Tina Doll